Paramètres des cookies

Nous utilisons des cookies sur notre site Web.

Certains d'entre eux sont nécessaires au fonctionnement du site

Manage cookies

We use cookies on our website.

Some of them are necessary for the functioning of the site, but you can decide about others.

The necessary cookies help to make the website work properly.

Anonymous statistical cookies help to understand how visitors use the website.

We use marketing cookies to serve you relevant ads based on your social media interests and browsing history.

Das Atelier

Digitale Objekte, die sich wie Gegenstände verhalten.

Ein Knopf bleibt ein Knopf. Ein Radio behält seine Handgriffe. Das Digitale ist da, aber es benimmt sich.

Seit 2024 nimmt das Atelier in Prangins Telefone und Radios auseinander, um ihnen neue Kunststücke beizubringen. Jedes Stück hat dem nächsten etwas beigebracht. Das jüngste auf der Liste heisst Lucarne.

Woher sie kommt

Die Lucarne war nicht geplant.

  1. Ein Vintage-Telefon als Lampe, in einem Wohnzimmer 01 — Das Telefon

    Und wenn ein altes Objekt einen neuen Trick lernen könnte?

    Ein Wählscheibentelefon wird zur Lampe. Dreht man die Wählscheibe, ändert sich das Licht. Die Geste ist geblieben, nur ihr Zweck hat sich geändert.

  2. Ein rotes Radio aus den 50er-Jahren am Rand eines Pools 02 — Das Radio

    Und wenn die Technik einziehen könnte, ohne alles zu verderben?

    Radios aus den 50er-Jahren, die die Musik von heute spielen. Das Originalgehäuse, die Originalknöpfe und dazwischen jede Menge Lötstellen.

  3. 03 — Die Konformität

    Ein Objekt zu bauen, das funktioniert, und es verkaufen zu dürfen, sind zwei verschiedene Disziplinen.

    Diese Stücke waren zum Verkauf gedacht. Dann kamen die Normen, die elektrische Sicherheit, die elektromagnetische Verträglichkeit und die Kosten einer Zertifizierung, die sich nicht verteilen lassen, wenn es ein Objekt nur ein einziges Mal gibt.

  4. Die Lucarne leuchtet auf einem Möbelstück, ihr blaues Licht spiegelt sich im Holz 04 — Die Lucarne

    Und wenn das Objekt diesmal von Anfang an so konzipiert wäre, dass es das Atelier verlassen darf?

    Ein neues Objekt, rund um seine eigenen Bauteile entworfen, gedacht für die Kleinserie und für die Anforderungen eines Produkts, das verkauft wird. Das erste des Ateliers.

Ein Exkurs zur Konformität

Es funktioniert. Das ist nicht dasselbe wie «es darf verkauft werden».

Ein Produkt, das verkauft wird, muss nachweisen, dass es nicht heisser wird als vorgesehen, das Radio der Nachbarn nicht stört und beim Einstecken niemanden überrascht. Das ist normal. Eigentlich sogar beruhigend.

Bei einem Radio aus den 50er-Jahren, das ein einziges Mal umgebaut wird, kostet dieser Nachweis weit mehr als das Radio selbst. Und für das nächste müsste er neu erbracht werden, denn es hat weder dasselbe Gehäuse noch dieselben Bauteile.

Also bleiben diese Stücke im Atelier, wo sie ihre Aufgabe bestens erfüllen: zeigen, was möglich ist und woher das Nächste kommt. Die Lucarne hingegen wurde von Anfang an mit Blick auf diese Anforderungen entwickelt.

Das Atelier in Bewegung

Forgotten Frequencies

Eine visuelle Träumerei: der Geist des Ateliers, zwischen wiedergefundenen Frequenzen und Objekten, die zu neuem Leben erwachen.

Was andere sagen
«Der Sound ist cool, das hätte ich nicht erwartet!»
Degiheugi Beatmaker, Abstract Hip-Hop
Und jetzt

Diese hier hingegen wurde dafür gebaut, das Atelier zu verlassen.

Die Lucarne entdecken →